Ätherische Öle für Ihr Pferd

Ich gestehe, ich war hier anfangs selbst skeptisch. Meine Überlegung war – Tiere haben einen so viel ausgeprägteren Geruchssinn als Menschen, würde man sie nicht überfordern, geradezu schocken?

 

Nun, inzwischen bin ich vom Saulus zum Paulus mutiert, vor allem seit ich meinen Pferden immer wieder auch ätherische Öle anbiete, sie ihnen aber nicht aufdränge.

 

Anbieten bedeutet (und dies würde ich generell bei allen Tieren empfehlen) – riechen lassen, zuerst an der geschossenen Flasche, dann an der offenen Flasche. Abstand dabei ungefähr 30cm. Flasche unbedingt festhalten, damit Pferd, Hund, Katze sie nicht erwischen. Und schauen, was passiert.

Bei meinem Pferd passiert, wenn das Öl nicht passt und gerade nicht gebraucht wird, - Kopf wegdrehen, Desinteresse, ja sogar Ohren zurück und deutliches Signal – verschwinde mit dem da.

Sehr oft möchten sie das Öl aber tief inhalieren (bei Pferden nennt man das Flehmen), manchmal wollen sie sogar die Hände abschlecken. Und dann passt es einfach.

Pferde machen dabei noch etwas sehr Intelligentes: Sie riechen zuerst mit einem Nasenloch, dann mit dem anderen. Ihre beiden Gehirnhälften haben keine solche anatomische Verbindung wie bei uns Menschen, daher probieren sie sozusagen aus, ob es beiden Gehirnhälften gut tut und gefällt.

Ich verwende bei Tieren genauso wie bei Menschen nur selten ätherische Öle oral, ich gebe mir lieber ein wenig Trägeröl auf die Hand und dann einen Tropfen des gewählten Öls dazu. Einmal noch riechen lassen (vorsichtig immer, dass es nicht die empfindlichen Nasen direkt berührt) und dann trage ich das Öl auf, massiere sanft, verreibe oder lasse auch meine Hand einfach nur irgendwo liegen.

 

Preis für eine Beratung Euro 35,- als Spende an www.harambee.at. Bei Kauf eines oder mehrerer Öle werden davon Euro 20,- wieder vergütet.

 

Seestraße 38/13, 7100 Neusiedl

Tel: 0699/17186935